Anreise in den Norden von Spanien

01/09 - Wir sind tatsächlich schon um 9 Uhr abfahrbereit. Der erste Weg auf die Waage fällt positiv aus, 40 kg Luft haben wir noch. 

Und wieder fahren wir in die gleiche Richtung wie im Mai 24, A7 und A5 bis Basel. Die Autobahn ist gut zu befahren. 

 

 

Nach 2,5 Stunden stoppen wir in Romrod zur kurzen Mittagspause. Laufen einmal um das hübsche Schloss (jetzt Hotel) und essen was.

Es sind jetzt schon wieder 30 Grad im Schatten. 

Auf der A5 sind mehrere Staus, die wir großräumig umfahren. In Ettenheim hoch oben beim Winzer Weber gibt's kostenfreie Stellplätze direkt zwischen den Weinreben. Wir finden noch einen schönen Platz für uns. In 2 km Entfernung steht der Heubergturm mit angeschlossener Gastronomie. Trotz der Hitze machen wir uns auf den Weg. Zuerst geht's hoch auf den Turm, dann gibt's einen Rosè und einen Flammkuchen für uns. 

02/09 - Kurz nach Mitternacht hat ein kräftiges Gewitter unseren Schlaf gestört. Aber am Morgen scheint wieder die Sonne und wir frühstücken draußen.

Bald brechen wir zur Weiterfahrt auf, haben dabei einen guten Blick zurück auf den Stellplatz hoch oben in den Weinbergen.

Vor der Durchfahrt durch die Schweiz wird das Auto noch vollgetankt mit Diesel und AdBlue. 

3 Stunden plus Pause dauert die Fahrt durch die Schweiz. Wir sind froh, als wir Frankreich erreichen und unsere Handys wieder benutzen können. Nun geht's in Richtung Lyon und dann weiter entlang der Rhone. Auf dem Weg dorthin sehen wir von der Autobahn inmitten von Bergen einen türkisfarbenen See . Spontan biegen wir rechts ab und fahren den Campingplatz am See an. Toll ist es hier, es gibt eine große Wiese und jeder stellt sich hin, wo er will. 

Die Temperatur ist mit 25 Grad auch erträglicher. Wir sind hier 520 m hoch.

 

03/09 - Gegenüber des Campingplatzes ist ein großer Intermarche. Hier decken wir uns erstmal mit Getränken ein. Dann geht's auf die Autobahn in Richtung Lyon und weiter entlang der Rhone. Zum Mittag sind wir bei Montélimar und fahren von der Autobahn runter. Vielleicht ist der Ort ja ganz nett. 

Die Hitze und schwüle Luft blockt uns heute total. Wir lassen uns aber nicht davon abhalten die paar Sehenswürdigkeiten von  Montelimar zu erkunden. Eigentlich ist Montélimar für die Nougatherstellung bekannt, leider mögen wir es nicht essen. 

Morgen soll ein Gewitter endlich Abkühlung bringen, dafür aber auch 3 Tage Regen. Mal schauen......

 

04/09 - In der Nacht gingen die Temperaturen nicht unter 22 Grad. Über Nordspanien und Südfrankreich geht ab heute Mittag ein Gewitter- und Regengebiet hinweg. Dieses soll auch zwei Tage anhalten. Am besten sieht es noch an der Mittelmeerküste aus. In Frontignan finden wir einen Stellplatz von Camping Car Park. Es sind am Mittag immer noch 30 Grad, aber stark bewölkt. Mit dem Rad schauen wir uns die Umgebung an. Ab 17 Uhr soll hier der Regen losgehen. Die 10 km bis Sète sind gut zu fahren, aber dann fängt der Regen doch schon um 15 Uhr an. Wir müssen uns eine halbe Stunde unterstellen und kommen dann aber trocken zurück. 

Die Stadt Sète kommt uns sehr "wuselig" vor, die Verkehrsführung etwas ungewöhnlich. Eine kleine Fußgängerzone und  eine Promenade am Wasser sind da, aber insgesamt gefällt uns die Stadt nicht so gut. Vielleicht wäre es bei Sonnenschein anders 😉.


Den ganzen Abend schüttet es dann kräftig auf unser Auto und der ganze Staub kommt mal runter. 

05/09 - Die Sonne ☀️ hat uns wieder, nur der Wind bläst kräftig bei 22 Grad. 

Heute ist Markttag in Frontignan. Rund um das hübsche Rathaus sind viele Stände aufgebaut. Ist immer wieder schön anzuschauen. Schnell erledigen wir unsere Einkäufe und dann wollen wir vor der Weiterfahrt nochmal an den Strand. Ganz verlassen liegen die Buchten da, der Wind bläst zu kräftig.


Carcassonne

Carcassonne ist bekannt für seine mittelalterliche Stadtmauer mit Türmen, Türmchen, Stadtmauern und Zinnen, die einem Märchenschloss ähneln. Sie ist UNESCO Weltkulturerbe und gilt mit einem Ausmaß von 14 ha als die größte und am besten erhaltene Festung in Europa. Inmitten dieser Stadtmauer befindet sich die Altstadt von Carcassonne mit vielen Shops, Restaurants, Bars und einer großen Kirche. Für die Besichtigung der Festung kaufen wir uns schnell online Tickets um nicht in der langen Schlange anstehen zu müssen. Es ist ganz schön was los hier heute. Trotzdem macht es Spaß durch die Gassen zu schlendern. 

 

Am Abend schauen wir auch noch einmal schnell um die Ecke. Ist schon toll, wie schön sie angestrahlt wird. 

06/09 - 20 Grad, stark bewölkt und stürmisch ist es heute früh - kein Wetter für Unternehmungen. Also wird das heute ein Fahrtag, Regen sollen wir auch noch dazu bekommen. Wir bleiben bei unserem Plan über Pau die Pyrenäen zu überqueren. Mit Rückenwind geht's also auf der La Pyrénéenne in Richtung Westen. Nur Felder und Wald sieht man unterwegs, es ist plattes Land, bisschen langweilig.

Südlich von Pau stellen wir uns auf einen asphaltierten Stellplatz bei einem großen Winzer, der versprochene Regen kommt nun auch. 

Lt. Wetterapp regnet und gewittert es in Nordspanien/Jaca die ganze Nacht, deshalb warten wir mit der Pyrenäen Überquerung bis morgen. 

Am Abend drehen wir noch eine Runde durch den Ort. Palmen und Bananenstauden scheinen den Winter hier gut zu überstehen.

Über die Grenze nach Spanien

07/09 - Die ganze Nacht hat es kräftig geregnet und gewittert. Aber am Morgen scheint tatsächlich die Sonne. Unser Plan ist es über Oloron-Sainte-Marie nach Jaca/Spanien zu fahren. Die Strecke soll gut ausgebaut sein und führt durch einen Tunnel. Am Ortsausgang von Oloron-Sainte-Marie werden wir von der Polizei gestoppt und nach unserem Ziel gefragt. Die Strecke nach Spanien ist gesperrt, keine Ahnung warum und wie lange. 

Oh je, dann müssen wir umdisponieren. Einige Kilometer zurück führt dann auch noch eine enge kurvenreiche Straße über einen Pass (1860m) nach Spanien. Das geht dann aber wider Erwarten doch gut. Durch den vielen Regen der letzten Tage rauscht das Wasser von den Felsen auf die Straße. Die Beifahrerin kann nur sagen, dass es eine traumhafte Strecke ist. Und der Fahrer ist sehr gut und besonnen gefahren.😉

 

Durch die geänderte Strecke kommen wir dann doch noch zu einem Etappenziel, welches wir schon abgeschrieben haben: Panticosa.

Panticosa

In Panticosa (1200m) angekommen suchen wir den Weg zu der geplanten Wanderung, Pasarelas de Panticosa. Über Stock und Stein geht es zum Eingang (Eintritt 4€/p.P.) . Die insgesamt einstündige Wanderung führt am Anfang über Gitterroste an den Berghängen über dem Fluss El Caldarés. Es ist wirklich ein tolles Erlebnis. Immer wieder haben wir schöne Ausblicke in die Bergwelt und auf den Wintersportort Panticosa. 

 

Jaca

Weiter geht's noch 44 km zu unserem heutigen Tagesziel in Jaca. Dort stellt die Stadt einen großen Wohnmobilstellplatz kostenlos zur Verfügung, der ist natürlich immer gut besucht. Wir sind aber früh genug da und ergattern einen der letzten freien Plätze. Die Innenstadt ist nur 5 Minuten entfernt. Beim Stadtbummel schauen wir uns die Sehenswürdigkeiten an und versuchen dann, ein Lokal für unser Abendessen zu finden. Dabei merken wir endgültig, dass wir in Spanien angekommen.sind. Mittagessen gibt's bis 16 Uhr und dann ist Sense! Abendessen wird überall erst ab 20 Uhr angeboten. Nicht mal einen Kaffee haben wir gegen 16 Uhr bekommen. Also kochen wir mal wieder selbst im Auto.

Agüero (690 NHN)

08/09 - 12 Grad sind es heute früh. Wir fahren jetzt 60 km weiter in ein einsames Berggebiet und haben weder Brot noch Obst.

Lt. Googlemaps hat der Carrefour auch am Sonntag geöffnet. Aber wir stehen vor verschlossener Tür. Dieser Teil Spaniens ist so ganz anders, als wir es kennen. 

Kurz vorm Ziel, in Murillo de Gallégo ist ein Mini-Supermarkt an der Straße - der geöffnet hat. Unsere Rettung, zwei Baguettes und Weiteres werden eingepackt. 

Wir wollen heute Mittag hier im Ort etwas essen und laufen schon Mal durch den Ort, der natürlich wieder auf einem Hügel liegt. Zwei Restaurants gibt's hier - beide sind geschlossen. Nicht mal ein Café gibt's hier. Eine Einheimische sagt uns, dass nur das Restaurant auf dem Campingplatz geöffnet hat. 

Hier hat man zwar einen tollen Blick auf die Felsen aber beim Essen nicht viel Auswahl. Es gibt Galette und Salat. 

 

Dann sind es nur noch 5 km bis zu unserem Campingplatz in Agüero, die Stadt an den Felsen. Sehr eindrucksvoll sieht das Gesamtbild aus. Der Campingplatz ist kaum belegt - aber wunderschön gelegen. Passt alles für uns. 2 Nächte bleiben wir hier.

Hier gibt es sogar eine Bar und Kleinigkeiten zu essen, aber die nächsten zwei Tage sind leider Ruhetag. 

Einen Rundgang durch den Ort machen wir noch und dann gibt´s ein Bier in unserer Bar. Neben uns sitzt ein holländisches Paar, die nur mit Fahrrad und Zelt dieses Gebiet erkunden. Die haben viel zu erzählen 😉, ist schon eine stolze Leistung. 

 

 

Mallos de Riglos

09/09 - 12 km von uns entfernt liegt der Ort Riglos vor den riesigen Mallos. Die Mallos de Riglos sind eine Reihe von Konglomerat-Felsformationen. Mit dem Rad sind wir schnell dort. Die Häuser liegen auch hier wirklich dicht an den Felsen. Viele Wanderwege führen um die Mallos, aber die meisten sind sehr anspruchsvoll und führen hoch hinaus . Wir suchen uns eine entspannte Tour aus. Aufgrund ihrer relativ senkrechten Wände sind die Mallos ein beliebtes Ziel für Kletterer. Was ist das für ein Hobby !!??


Zum Mittagessen wählen wir heute ein Menü. Das Essen in diesem Landesteil ist sehr fleischlastig und sehr deftig. Salat war z.B. gar nicht im Angebot. Aber geschmeckt hat es. Ich habe Bacalhau gegessen und vorher Erbsen mit Kartoffeln, Rudi gefüllte Cannelloni und danach Schweinerippchen.


Wir haben heute den ganzen Tag Sonne bei 22-24 Grad, aber dazu einen kräftigen Wind mit Böen um die 50 km/h. 


Den Abend verbringen wir dick eingemummelt (18 Grad) und windgeschützt sitzend mit den Hollländern auf der Terrasse der Bar. Auch die verlassen morgen den Campingplatz, dann ist er erstmal leer. 

Bardenas Reales

10/09 - 120 km sind es heute bis zur Wüste. Auf engen kurvenreichen Hoppelstraßen brauchen wir 2 Stunden. Die Gegend ist sehr dünn besiedelt, ganz flach und dadurch sehr eintönig. Wir parken in Arguedas in der Nähe des Eingangs zur Wüste Bardenas Reales  und direkt an den Höhlen. Diese wurden bis in die 1960er Jahre tatsächlich bewohnt und können jetzt besichtigt werden.

 

Charakteristisch für die Bardenas Reales ist die bizarre Landschaft, die zu einem großen Teil aus ockerfarbenem Lehm besteht. Dieser Lehm ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, welches durch die tektonische Hebung der Iberischen Platte nach und nach verlandete. Die Sedimentschichten der Bardenas Reales de Navarra sind jedoch nicht homogen aus Lehm, sondern bestehen teilweise auch aus härteren Sandstein- und Kalksteinschichten. Durch den Abfluss von Wasser aus den Pyrenäen in das Mittelmeer erodierten die Sedimentschichten unterschiedlich und es bildeten sich die für die Bardenas bizarren Bergformen heraus. Wikipedia

Wir starten einen ersten Versuch mit den Fahrrädern die Wüste zu erkunden. Die üble Schotterpiste und der starke Wind lassen uns aufgeben und umkehren. Nun machen wir die Runde mit dem Auto. Die Gesamtlänge der Rundtour ist 34 km. Dazu haben wir aber keine Lust bei dieser Piste und beschränken uns auf die schönsten Felsformationen. Es ist schon beeindruckend, was die Natur so geschaffen hat. 

 

 

 

 

 

 

Dann geht's ab zu unserem heutigen Stellplatz in Valtierra, der nur 6 km entfernt ist. Der ist von der  Gemeinde neu angelegt mit Dusche, Toilette und schönen Sitzgelegenheiten aus Holz.

La Rioja

 

 

11/09 - Heute erreichen wir die Region La Rioja. Und gleich sieht man rechts und links der Straße die Weinreben und auch Pfirsichbäume, Feigen  und andere Obstbäume. 

Radtour - Via Verde del Cidacos

Wir biegen von der Hauptstraße ab und unvorbereitet haben wir wieder eine riesige Felsformation vor uns. Das ist wirklich irre.

 

Via Verde sind Radwege, die auf einer ehemaligen Bahntrasse angelegt wurden. Wir fahren ein besonders schönes Teilstück von diesem Weg von Quel nach Arnedillo, das sind 18 km und 200 Höhenmeter. Die Strecke führt sehr abwechslungsreich durch Obstplantagen, Bambus und immer an roten Felsen entlang. Eine wunderschöne Landschaft. Wir verweilen etwas am Mirador del Buitre, einem Aussichtspunkt für eine Geier-Kolonie, die in den unzugänglichen steilen Felsen auf der anderen Seite des Tals zu Hause ist, und schauen den Segelflug-Künsten der Geier zu.

 

Dann geht's die gleiche Strecke zurück mit einer kleinen Pause bei Kaffee und Tortilla.

Logrona

Unser nächstes Ziel für den Nachmittag liegt 50 km weiter in Logrono. Das ist die Hauptstadt der Region Rioja. Wir parken auf einem riesigen Parkplatz, auf dem schon mehrere Wohnmobile stehen und schlendern in die Stadt. In einer bekannten Gasse mit vielen Tapas Bars kehren wir ein. Fazit: wir sind verwöhnt und haben schon Bessere gehabt. Die Stadt gibt nicht so viel her und wir beschließen weiter zu fahren.

Laguardia - 630 NHN

 

In dem sehr hübschen Ort Laguardia (14 km entfernt) finden wir in der Nähe der Innenstadt einen Stellplatz, hier bleiben wir. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Rioja-Weinfelder im Ebro-Tal mit den teilweise imposanten Weingütern vor der Sierra de Cantabria. Mit einem Fahrstuhl kommen wir hoch in die Altstadt. Der Ort Laguardia hat einen geschlossenen Altstadtkern mit nur wenigen Zugängen, noch fast wie im Mittelalter. Die ursprüngliche Mauer wurde inzwischen allerdings oft durch Gebäude ersetzt.Zahlreiche Bodegas bieten eine Weinprobe an. Enge Gassen prägen die Altstadt. Wir kehren noch einmal in eine Bar ein. Die Pintxos schmecken uns besser. Man kann auch schön draußen sitzen.

Elciego

12/09 - Wir fahren 6 km weiter auf einen Stellplatz mit Strom. Unsere E-Bike Akkus und Laptop müssen mal wieder geladen werden. Solange bleiben wir am Auto. Mittags schauen wir uns Elciego genauer an. Es ist ein kleiner Ort mit vielen Bodegas, in denen man Wein probieren und kaufen kann. Rudi sucht sich auch einen Wein aus, der dann schnell in unserem Kofferraum verschwindet. 

Die Bodegas Marqués de Riscal fällt mit ihrem futuristischen Bau schon von weitem ins Auge. Der Architekt Frank Gehry , der das Guggenheim Museum in Bilbao erschaffen hat, hat auch hier mitgewirkt. 

 

Um 15 Uhr beschließen wir weiter zu fahren. Zwei Tage schlechtes Wetter und kalte Temperaturen erwarten uns hier. Zwei Stunden wollen wir heute ca. noch fahren. Burgos lassen wir rechts liegen. Wir haben z.Zt. keine Lust auf große Städte. Die Weinreben lassen wir schnell hinter uns und es gibt nur noch abgemähte Kornfelder zu sehen. Es ist sehr plattes Land. Diese Gegend soll die Kornkammer von Kastilien sein.

Wir stoppen in Palencia. Im Mittelalter war die Stadt Königsresidenz und Gründungsort der ersten spanischen Universität. Zwei Stellplätze gibt es hier und beide sind voll. Kaum zu glauben, aber es ist auch schon 18 Uhr. Wir fahren 5 km weiter und finden noch einen schönen Platz in Villamuriel de Cerrato, sogar mit Strom. Aber hier ist tote Hose. Na, nicht schlimm, wir kochen uns was und bummeln dann eine Runde durch den Ort. 

Weiterfahrt nach Portugal

Heute früh um 8 Uhr sind es nur 10 Grad. Aber die Sonne scheint. Um 8 Uhr geht hier erst die Sonne auf, unter geht sie 20:30 Uhr. Wir sind hier auf 770 m Höhe. 

 

Wir decken uns noch einmal reichlich mit Getränken ein und dann geht's weiter in Richtung Portugal. Valladolid lassen wir auch aus. Wir wollen zum Mittag nach Zamora. 140 km Fahrt sind das. 

 

Zamora

Problemlos - wie überall in Spanien - finden wir einen kostenlosen Stellplatz in Zentrumsnähe. Dieser ist direkt am Fluss Duero (spanisch in Portugal Douro) gelegen mit tollen Blick auf die Stadt. Der erste Weg führt uns zur Catedral. Hier werden wir überrascht durch zahlreiche Stände. Es findet in der ganzen Stadt ein riesiges Fest statt. Überall werden Käse und weitere Leckereien angeboten. Die Stadt ist sehr lebendig und schön zum Bummeln. Auf der Plaza Mayor setzen wir uns auf Kaffee und Tapas in die Sonne. 

 

Fast vier Stunden verweilen wir in Zamora, dann sind es noch 64 km bis zum Campingplatz in Miranda do Douro/Portugal. Die Straßen dorthin verlaufen kilometerlang geradeaus, nur selten ist mal eine Ortsdurchfahrt. Die Gegend ist dünn besiedelt und total platt. Mit Erreichen der Grenze tauchen plötzlich wieder Berge auf und es geht steil und kurvenreich hoch zum Campingplatz. Was für eine Landschaft, der Douro fließt ganz tief unten im Flussbett. Das schauen wir uns morgen genauer an. 

Wir erreichen den Platz um 17 Uhr, hier in Portugal ist es erst 16 Uhr. Der DouroCampingplatz liegt auf einem Hügel. Es ist gar nicht so einfach hier einen halbwegs geraden Platz zu finden. Wir stellen uns so, dass wir einen Blick auf die Stadt haben.  Der Wind ärgert uns immer noch. 

Den Abend beschließen wir mit einem Bierchen in der Bar (pro 🍻 1,40€).